Tennisclub Engen e.V. - der Club im Hegau

Mit Bedauern mußte vom Badischen Tennisverband am 15. 8.56 dem Tennisclub Engen mitgeteilt werden, daß ihm infolge der vielen einge­gangenen Anträge aus den zu verteilenden Toto-Geldern kein Zuschuß zu einer Tennisplatzanlage bzw. -wiederherstellung bewilligt werden konnte. Bei der Verteilung der Gelder waren zum damaligen Zeitpunkt in erster Linie die Größe des Bauvorhabens und die sportlichen Lei­stungen der einzelnen Vereine zu berücksichtigen.

 

Am 11.5.1957 fragte der Tennisclub bei der Hegauer Steinwarenfabrik Jakob Rieple KG an, ob gegebenenfalls das Gelände der Tennisplätze käuflich erworben werden könnte. Dieses Ansinnen wies die Hegauer Steinwarenfabrik am 13.5.1957 zurück Gleichzeitig wurde zur Kennt­nis gegeben, daß in Zukunft für das bis zum Juli 1957 kostenlos zur Verfügung gestellte Gelände eine Jahrespacht von DM 200,— verlangt wird. 

Am 19. April 1958 teilte der Kassierer der Jahreshauptversammlung mit, daß der Tennisclub keine Schulden mehr habe. In der gleichen Jah­reshauptversammlung konnten Neuwahlen nicht stattfinden, da außer der Vorstandschaft nur 8 Mitglieder anwesend waren.

 

Im Jahre 1960 konnte bereits unserem späteren Ehrenmitglied, Herm Schädler, für die kostenlosen Materiallieferungen anläßlich der Er­richtung des neuen Clubhauses gedankt werden.

 

Am 25. Oktober 1960 wurde vom Landratsamt Konstanz die baupoli­zeiliche Genehmigung zur Errichtung eines Holzfertighauses als Um­kleidekabine erteilt. Verantwortlicher Bauleiter war Herr Bauinge­nieur Rolf Geier.

 

Der Tennisclub erhielt am 17. November1967 eine neue Satzung, welche auch in das Vereinsregister eingetragen wurde. In der Mitgliederver­sammlung erfolgte nach Verabschiedung der Satzung die Wahl von Herrn Architekt Heinrich Müller zum 2. Vorsitzenden.

 

Am 6. 4. 1968 mußte wiederum ein neuer Vorstand gewählt werden. Dieser bestand aus Herbert Trunz als 1. Vorsitzender, Heinrich Müller als 2. Vorsitzender, Grete Flaig als Schriftführerin, Klaus Lehnholz als Sportwart und Platzaufsicht, Ernst Kadera als Kassier und Gertrud Nolle als Jugenwart.

 

Am 30. 12. 1968 wurde mit der Stadt Engen ein Vertrag zur Überlas­sung stadteigener Grundstücke im Gewann »Hinter der Mühle« zur Errichtung und Unterhaltung einer Tennisplatzanlage mit drei Tennisplätzen abgeschlossen. Diese Plätze konnten 1969 mit tatkräftiger Un­terstützung von Landrat Dr. Maus fertig gestellt werden.

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